Mit KI erzeugtDauerpflege
Dauerpflege: wenn es zu Hause nicht mehr geht.
Die Entscheidung für ein Pflegeheim trifft selten der Mensch allein, der einzieht. Meistens sind es die Kinder oder der Partner, und meistens nach einer langen Zeit, in der es zu Hause irgendwie ging. Dass es jetzt nicht mehr geht, ist kein Versagen.
In der Dauerpflege leben bei uns 48 Menschen in vier Wohnbereichen. Jeder Bereich hat eine eigene Wohnküche und ein festes Team — die Pflegekraft, die morgens kommt, kennt Ihre Mutter nach wenigen Tagen mit Namen und Gewohnheiten.
Mit KI erzeugtDie Wohnbereiche
Gegessen wird im Wohnbereich, nicht im Speisesaal.
Jeder der vier Wohnbereiche hat eine eigene Wohnküche. Dort wird gegessen, dort sitzt man nachmittags zusammen, und dort riecht es nach dem, was gerade gekocht wird — die Küche ist im Haus, nicht bei einem Zulieferer.
Wer mag, schält Kartoffeln oder deckt den Tisch. Wer nicht mag, muss nicht. Und wer lieber im eigenen Zimmer frühstückt, bekommt das Frühstück dorthin.
Der Tag
Wie ein Tag bei uns aussehen kann
Kein Stundenplan, sondern ein Rhythmus. Was jemand selbst noch kann, nimmt ihm niemand ab — auch wenn es länger dauert.
In Ruhe aufwachen
Morgens
Geweckt wird niemand nach Plan. Die Pflege am Morgen beginnt, wenn jemand wach ist, und richtet sich nach dem, was er gewohnt ist.
Etwas zu tun haben
Vormittags
Gymnastik im Sitzen, Zeitung vorlesen, im Hochbeet arbeiten. Die Betreuungskräfte bieten jeden Vormittag etwas an; mitmachen ist freiwillig.
Essen in der Wohnküche
Mittags
Frisch aus der eigenen Küche, am selben Tisch mit denselben Nachbarn. Wer Hilfe beim Essen braucht, bekommt sie, ohne dass es auffällt.
Kaffee, Besuch, Garten
Nachmittags
Jetzt kommen die meisten Besuche. Der Rundweg im Garten ist von allen Wohnbereichen ebenerdig erreichbar, auch mit Rollator.
Besuch
Kommen Sie, wann Sie wollen.
Es gibt keine Besuchszeiten und keine Anmeldung. Sie können zum Mittagessen bleiben, abends kurz vorbeischauen oder am Sonntag den ganzen Nachmittag im Garten sitzen.
Das Waschen, die Tabletten und die Nächte übernehmen wir. Was für Sie bleibt, ist die Zeit miteinander — ein Gespräch, ein Spiel, ein Spaziergang, ohne dass zwischendurch etwas erledigt werden muss.
Mit KI erzeugt
Mit KI erzeugtNachts
Wer nachts da ist
Diese Frage stellen uns fast alle Angehörigen, und sie ist berechtigt. In jeder Nacht ist eine Pflegefachkraft im Haus, dazu Pflegekräfte in den Wohnbereichen. Jedes Zimmer hat eine Rufanlage am Bett und im Bad.
Wer nachts unruhig ist, wird nicht einfach wieder ins Bett gebracht. Manchmal hilft ein Tee in der Wohnküche, manchmal eine halbe Stunde, in der jemand zuhört.
Kosten
Was die Dauerpflege kostet — und wer was bezahlt
Die Pflegekasse übernimmt einen festen Betrag, der vom Pflegegrad abhängt. Was übrig bleibt, ist der Eigenanteil — und der ist in allen Pflegegraden gleich hoch.
Zum Eigenanteil gehören der Rest der Pflegekosten, Zimmer und Mahlzeiten, ein Anteil für Gebäude und Ausstattung und ein kleiner Betrag, mit dem alle Heime die Pflegeausbildung bezahlen. Für die Pflege gibt die Kasse einen Zuschlag dazu, der mit jedem Jahr im Heim wächst.
Die genauen Beträge für unser Haus legen wir Ihnen im ersten Gespräch schriftlich vor und rechnen mit Ihnen aus, was nach Abzug der Pflegekasse bleibt.
Häufige Fragen
Was Angehörige vor dem Einzug fragen
Dürfen eigene Möbel mit?
Ja. Das Zimmer hat ein Bett, einen Nachttisch und einen Schrank; alles andere dürfen Sie mitbringen — den Sessel, die Kommode, die Bilder. Nur das Bett bleibt in der Regel unseres, weil es sich in der Höhe verstellen lässt.
Wie lange muss man auf einen Platz warten?
Das ändert sich ständig. Den aktuellen Stand sehen Sie im Aufnahme-Check, mit dem Datum der letzten Prüfung. Auf die Warteliste kommen Sie mit einem Anruf; das kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Kann die Hausärztin bleiben?
Ja, wenn sie Hausbesuche im Heim macht. Viele Ärztinnen und Ärzte aus der Umgebung kommen ohnehin regelmäßig ins Haus. Wir klären das vor dem Einzug mit Ihnen.
Was passiert, wenn die Pflege mehr wird?
Dann bleibt Ihr Angehöriger bei uns — auch in der letzten Lebensphase, mit palliativer Begleitung im Haus. Ändert sich viel, sprechen wir früh und offen mit Ihnen darüber.
Darf ein Haustier mit?
Nach Absprache ja. Eine Katze oder ein Vogel ist meistens möglich, wenn geklärt ist, wer sich um das Tier kümmert.
Wie lange dauert das Eingewöhnen?
Die ersten Wochen sind für fast alle schwer — für die Angehörigen oft genauso. In dieser Zeit ist eine Pflegekraft aus dem Wohnbereich feste Ansprechperson, für Ihren Angehörigen und für Sie. Kommen Sie so oft, wie es Ihnen beiden guttut.
Der nächste Schritt
Meistens beginnt es mit einem Anruf.
Rufen Sie uns an, oder prüfen Sie vorher in vier Fragen, ob wir zu Ihrer Situation passen. Passen wir nicht, sagen wir Ihnen das — und wer besser passt.
Zum Aufnahme-Check → Anrufen: 04541 002200 ← Alle Pflegeangebote